wie es bei cobain schon bekannt war, ist demut auch bei mir eine sache, die mich zu staub mörsert. das ist nicht weiter schlimm. ich kann das durchaus wegstecken, und die feinkörnigkeit meiner seele unterliegt nicht den grenzen des siebes gegebener wahlrealität. gibt es überhaupt einen fixpunkt der zerstörung, wenn man grundsätzlich keine ahnung hat, wer man ist? den gibt es! würde man nun nach freud gehen, wäre dies wohl das über-ich. dieses existiert durchaus. auch, wenn man nicht konkret manifestieren kann, wen oder was man überhaupt darstellt.
dies wiederum ist eine begleiterscheinung gesellschaftlicher konsens-missäre. ok. diese worte habe ich erfunden… wiegen sie dadurch weniger? ja! interessiert mich das? nicht im geringsten. ich will damit sagen : unser umfeld erzeugt synthetischen druck, welcher besagt, etwas darstellen zu müssen. es ist der trugschluss der „gemeinschaft“, welche ohnehin nur existiert, weil wir jene projezieren. wir reisen auf den kanälen medialer konditionierung. wir reflektieren etwas, was wir als idee a-priori verkleiden. dies ist nicht von vornherein schlecht. druck hat noch aus den größten aschehäufchen diamanten geformt.