kern

das sakrale manifest ist die bürde eines jeden menschen, welche er bereit ist, sich anzuheften, um die verantwortung über sein denken und dem daraus resultierenden handeln abzulegen. etwas zu glauben, ist dem „etwas wissen“ insofern überlegen, da es den kern jeweiliger sache verborgen hält, welche überhaupt erst das fundament des geschehens setzt. der konsens ist das wichtigste in jedem gesellschaftlichen gebilde. das soziale überliegt dem oft fasrigen, jedoch logischeren individualismus. der gruppierte charakter ist frei von eigeninitiativer umwucht , was ihn frei von jeglicher verantwortung über sein, und auch über jegliches leben um sich herum macht.

es penetriert ein pendelartiges konstrukt, welches ähnlich dem perpetuum mobile, eine erschreckende eigendynamik entwickelt. hierbei wird, ähnlich jeglichem religiösen fundaments, das für und wieder so stark in das alltägliche regular integriert, dass es keine fragen mehr offen lässt, ob es richtig oder falsch ist, sich gegen menschen zu stämmen, welche nicht der gleichen meinung sind.

mediale instanz trägt nach konzipiertem narrativ dazu bei, das bürgertum zu spalten. für die meisten ist es bequemer, sich dem konsens zu unterwerfen, und so nimmt das ganze beinahe koloniale farben an.